Ein königlicher Club mit britischen Wurzeln

Die Geburt vollzog sich in aller Stille, nicht einmal das genaue Datum ist in irgendwelchen (zugänglichen) Akten festgehalten. Nur soviel ist bekannt: 1969 gründete die Britische Rheinarmee (BRA) für ihre in Dortmund und näherer Umgebung stationierten Soldaten auf dem Gelände des früheren Dortmunder Flugplatzes den Royal Artillery and Dortmund Garrison Golf Club.



 

1982 beschloss Präsident Brigadier Michael Jones, die Zeit sei gekommen, den Golfplatz am östlichen Dortmunder Stadtrand zu einem vollen 18-Loch-Kurs auszubauen und ein neues Clubhaus zu errichten. Er selbst entwarf das Layout für den Platz. Dieser hatte – nach Daten der Mitgliedskarte von 1984 – eine Gesamtlänge von 4544 m und war auf par 69 ausgelegt.

In dieser Zeit war Club-Captain Ron Coleman der starke Mann im Club, in den mehr und mehr deutsche Mitglieder Eingang fanden, die als „European Members“  geführt wurden. Ihr Einfluss wurde – nicht nur numerisch - von Mitte der 80er Jahre an immer stärker.

Am 11. Juli 1995 wurde der deutsche Royal Saint Barbara's Golf Club, aus der Taufe gehoben. Die Engländer hatten die Geschäfte übergeben. Erster Präsident des neuen Clubs mit den alten Wurzeln wurde Dr. Ulf Pückoff.

1998 löste Werner Kaessmann Ulf Pückoff als Präsident ab und leitete mit neuer Führungsmannschaft eine dynamische Entwicklung im RSB ein. Innerhalb von zwölf Jahren  strukturierte sich der Club mit auf 950 mehr als verdreifachten Mitgliederzahlen, mit Investitionen von vier Millionen Euro in Platz und Clubhaus neu. Die Anlage wurde zwischen 2004 und 2009 nach modernster Golfarchitektur großzügig um- und neugestaltet. Überall spürt man die Handschrift des Golfplatzarchitekten Uli Katthöfer aus Essen.

Im März 2010 löste Horst Ernst Werner Kaessmann, der gemeinsam mit einigen seiner Weggefährten nicht mehr kandidierte, als Präsident im RSB ab. Das Präsidium wurde verjüngt, die Kontinuität im Club gesichert. Hier gilt weiterhin der von den britischen Gründungsvätern übernommene Leitspruch „sports und social events“